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"Der Zettel"

Geschrieben von Noah A.. Veröffentlicht in Geschichten.

Die nette Lena und ihr toller Freund Tom hatten sich an einem nebligen Samtagnachmittag zum Fahrradfahren verabredet. Im Nachbardorf wollten sie Toms nette Oma besuchen. Ein kleines Stück fuhren sie am Wald entlang. Dort wurde der Nebel immer dichter. Plötzlich hörten die verängstigten Kinder ein schauerliches Geräusch. Die beiden Freunde hielten wie gelähmt an und stiegen von ihren farbigen Fahrrädern ab.Tom umklammerte seinen Lenker fest. Er flüsterte: "Lena, da - das gibt´s nicht, oder?" "Das" ,antwortete Lena, "glaub ich auch." Gebannt schauten sie in die unheimliche Nebelwand. Dahinter erhob sich eine riesige Gestalt. Was das wohl war? Erst klang es wie ein lautes Stampfen, dann ein Scharren und ein Schnauben. Erschrocken erstarrten sie fast. Als das Etwas da war, sprangen sie hinter einen dunklen Busch und schlossen die Augen, bis es weg war. "Wa- was war das ?", stotterte Tom. "Keine Ahnung!" antwortete Lena. Dann kamen sie aus ihrem Versteck raus. "Fußspuren!" schrie Tom, "das sind Fußspuren! Und da liegt ein Zettel." Aber er war in der Mitte leider gerissen. "sind und heute schwein!" las Lena mit der Taschenlampe, die sie dabei hatte, vor. "Aber Schwein wird doch groß geschriebe, oder?" fragte Lena "Wir müssen den zweiten Teil des Zettels finden, dann wissen wir warum er oder sie es klein geschrieben haben." sprach Tom. Also gingen sie weiter. "Da, da...was ist das ?" rief Tom. Lena leuchtete mit der Taschenlampe in den Busch. Das ist der zweite Teil, juchhe!" jubelte Tom. "Wir sind Jäger auf Pferden und jagen heute Wildschwein" las wieder Lena vor. Jetzt wussten sie, was dieses Etwas war. Es waren Pferde. Nun konnten sie nach Hause gehen und vergaßen ganz, dass sie eigentlich zu  Oma gehen wollten. Das hatte Oma nicht so sehr gefreut. Tom und Lena schämten sich deshalb sehr. 

Noah A. (4b)