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SpoSpiTo-Bewegungspass 2021

Geschrieben von U. Kies. Veröffentlicht in Neuigkeiten.

Aktion „Gesundheit und Klimaschutz an der Lindenschule" mit dem SpoSpiTo-Bewegungspass

Gefördert von der Sparkassen-Finanzgruppe Baden-Württemberg startete die Aktion nach den Pfingstferien kostenlos für über 13000 Kinder in Baden-Württemberg. Darunter auch für die Kinder der Lindenschule. Die Herausforderung: Nach den Pfingstferien innerhalb von 6 Wochen mindestens 20 mal ohne Elterntaxi in die Schule zu kommen.

Ob mit dem Fahrrad, Roller oder zu Fuß – Hauptsache, das Auto bleibt in der Garage. Der Hintergrund: Viele Eltern bringen ihre Kinder mit dem Auto zur Schule, weil das vermeintlich sicherer ist. Doch der Bring- und Holverkehr vor unserer Schule führt immer wieder zu gefährlichen Verkehrssituationen. Das Projekt ist eine gute Gelegenheit auszuprobieren, ob es auch ohne Auto geht Für die Aktion erhielt jedes Lindenschulkind einen „SpoSpiTO-Pass" in dem die Eltern täglich unterschreiben konnten, wenn ihr Kind den Schulweg ohne Auto zurückgelegt hat. Unter allen teilnehmenden Kindern wurden auch Preise verlost. Vier Kinder der Lindenschule gehören zu den glücklichen Gewinnern: Elias Vogel und Nikola Rostock (beide 1a), Tasnem Abdo (2a) und Bennet Heiler (2b). Für die Kinder hat es viele Vorteile, den Schulweg zu Fuß, mit dem Tretroller oder dem Fahrrad zurückzulegen:Zum einen stärkt regelmäßige Bewegung die Abwehrkräfte, beugt Haltungsschwächen und Übergewicht vor und macht außerdem viel Spaß. Der Weg zur Grundschule eignet sich bestens als tägliche Trainingseinheit. Durch die Bewegung an der frischen Luft werden die Kinder wacher und ausgeglichener, wodurch sie konzentrierter durch ihren Alltag gehen.Die Kinder lernen frühzeitig mit den Herausforderungen des Straßenverkehrs umzugehen und gewinnen Sicherheit. Der Schulweg eignet sich ideal, um richtiges Verkehrsverhalten Schritt für Schritt zu trainieren – zuerst an der Hand der Eltern und später alleine oder mit Freundinnen und Freunden. Das ist wichtig, denn die Eltern können ihre Kinder zukünftig nicht immer auf allen Wegen begleiten. Auf dem Schulweg sammeln Kinder grundlegende Erfahrungen, die für ihre persönliche Entwicklung wichtig sind. Sie knüpfen soziale Kontakte, erforschen mit anderen Kindern die Umgebung und machen Entdeckungen in der Natur. Kurz: Sie erkunden auf eigene Faust die Welt. Das stärkt ihr Selbstbewusstsein und fördert ihre Eigenverantwortung. Auch die Eltern profitieren davon, wenn ihr Kind selbstständiger wird. Der morgendliche Stress endet an der eigenen Haustür und die Eltern sparen sich die Zeit für das Bringen und Holen. Wer will, darf seinen Sprössling aber natürlich zur Schule begleiten. Und nicht zuletzt leisten wir mit dem Projekt einen Beitrag zum Klimaschutz und damit auch für die Zukunft unserer Kinder. Jeder Weg, der zu Fuß, mit dem Tretroller oder mit dem Fahrrad zurückgelegt wird, verringert den Verkehr und damit auch die Umweltverschmutzung.
U.Kies

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